Im Lieferantenfragebogen steht plötzlich eine Frage zu ISO/IEC 42001. Der Einkauf will wissen, wie Sie KI-Risiken steuern. Das Geschäft liegt auf Eis, bis Sie antworten können. Ich bereite mittelständische Unternehmen darauf vor — belastbar, in vier Wochen statt vier Monaten, und ohne Beraterhonorare aus dem Konzernumfeld.
Qualifikation
Naz van Norel
KI-Governance-Beratung · Lead Auditorin
Der eine kommt vom Kunden, der andere von der Marktaufsicht. Beide betreffen Sie unabhängig davon, ob Sie KI-Systeme entwickeln oder lediglich einsetzen.
Großkunden und öffentliche Auftraggeber erweitern ihre Lieferantenprüfung um KI-Fragen: Wie klassifizieren Sie Ihre Systeme? Wer verantwortet KI-Risiken? Liegt eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 vor oder ist sie geplant?
Wer hier nicht antworten kann, verliert das Geschäft nicht sofort — aber die Ausschreibung verzögert sich, und beim nächsten Mal wird gar nicht erst gefragt. Das ist für die meisten mittelständischen Anbieter der teurere der beiden Anlässe.
Der Digital Omnibus hat die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Artikel 50 wurde davon ausdrücklich nicht erfasst. Die Transparenzpflichten gelten seit dem 2. August 2026 und sind durch die nationalen Marktaufsichtsbehörden durchsetzbar.
Sie greifen unabhängig von der Risikoklasse: Wenn Ihr System mit Menschen kommuniziert, Inhalte erzeugt oder Emotionen erkennt, sind Sie betroffen. Der Bußgeldrahmen reicht bis 15 Mio. Euro oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes.
Definierter Umfang, definierte Dauer, definierter Preis. Sie wissen vorher, was Sie erhalten und was es kostet.
Sie sind unsicher, was passt?
Für: Jedes Unternehmen, das einen Chatbot, KI-Assistenten oder eine generative Funktion für Nutzer in der EU bereitstellt — ob selbst entwickelt oder eingekauft.
Die Transparenzpflichten knüpfen an die Funktion Ihres Systems an, nicht an seine Risikoklasse. Sie verteilen sich zudem zwischen Anbieter und Betreiber — und die meisten Unternehmen wissen nicht, auf welcher Seite sie stehen. Genau das klären wir zuerst.
Was wir von Ihnen benötigen: Eine Liste Ihrer KI-gestützten Funktionen, Zugang zu den nutzerseitigen Abläufen oder Screenshots davon, sowie Lieferantenverträge, sofern Sie fremde Systeme einsetzen.
Ergebnis: Sie wissen, welche Pflichten bei Ihnen liegen, welche bei Ihrem Lieferanten, und was bis zum 2. Dezember zu ändern ist — in der Reihenfolge, in der es zählt.
Paket D anfragenWeiterführende Pakete
Wo Sie gegenüber DIN EN ISO/IEC 42001 stehen — Kapitel 4 bis 10 und Anhang A — und was zuerst zu schließen ist.
Für: Unternehmen, die eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 anstreben oder erstmals ein KI-Managementsystem aufbauen — insbesondere solche, die bereits nach ISO/IEC 27001 zertifiziert sind.
Strukturierte Bewertung Ihres KI-Managementsystems gegen die Anforderungen der Norm, abgeglichen mit Ihren bestehenden ISO/IEC 27001-Maßnahmen, damit Sie ausbauen statt doppelt zu arbeiten.
Bewertet durch ein Mitglied des DIN NK 42, des Gremiums hinter EN 18286.
Welche Pflichten die KI-Verordnung Ihnen auferlegt, für welche Systeme, bis wann — und wo Sie gegenüber EN 18286:2026 stehen.
Für: Anbieter und Betreiber, die KI-Systeme auf dem EU-Markt bereitstellen und ihre Pflichten nach der Verordnung (EU) 2024/1689 belastbar bestimmen müssen.
Zum Zeitplan: Der Digital Omnibus hat die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Das verlängert die Vorbereitungszeit; es hebt die Pflichten nicht auf.
Durchgeführt durch eine akkreditierte IEEE SA CertifAId Lead Assessorin.
Eine formale Bewertung, keine Readiness-Vorbereitung. Anders als die Pakete A, C und D führt dieses Paket zu einem offiziellen IEEE SA CertifAId Assessor Evaluation Report.
Ihre KI-Richtlinien, Risikobeurteilungen und technischen Unterlagen gehören zu Ihrem sensibelsten Material. Der Umgang damit wird vor der Übergabe schriftlich vereinbart — nicht vorausgesetzt.
Sie bestimmen die Verarbeitung
Die Verarbeitungsmodalitäten werden bei der Auftragsklärung schriftlich festgelegt. Möglich ist eine Prüfung vollständig ohne KI-Unterstützung oder eine KI-gestützte Prüfung innerhalb Ihrer eigenen kontrollierten Umgebung. Nichts wird eingesetzt, dem Sie nicht zugestimmt haben.
Jede Feststellung wird persönlich geprüft
Unabhängig von der Methode gelangt keine Feststellung in Ihren Bericht ohne Prüfung am Quelldokument. Jede Feststellung trägt eine Fundstelle — Dokument, Abschnitt, Seite — damit Sie sie selbst nachvollziehen können.
Begrenzter Zugriff, festgelegte Aufbewahrung
Vertraulichkeitsvereinbarungen werden vor der Übergabe geschlossen. Der Zugriff ist auf die benannte Person beschränkt. Aufbewahrungsfristen und Löschung werden zu Beginn festgelegt; Ihre Unterlagen werden auf Wunsch gelöscht.
Betreiben Sie bereits eine kontrollierte KI-Umgebung, kann die Bewertung darin durchgeführt werden, sodass Ihr Material Ihren eigenen Bereich nicht verlässt. Soll gar keine KI-Unterstützung zum Einsatz kommen, ist auch das ein Standardweg — ohne Änderung von Umfang oder Preis.
Als Mitglied des DIN-Normenausschusses NK 42 wirke ich an der deutschen Normungsarbeit zu Künstlicher Intelligenz mit, einschließlich der Arbeiten zu EN 18286 — der ersten europäischen Norm, die die KI-Verordnung unterstützt.
Für Sie bedeutet das: Die Bewertung erfolgt nicht auf Grundlage einer Sekundärinterpretation, sondern aus der Arbeit am Text selbst — einschließlich der Frage, was noch offen ist und wo sich Anforderungen noch bewegen können.
Verordnung (EU) 2024/1689
Die KI-Verordnung legt die rechtlichen Pflichten fest.
EN 18286:2026 · DIN EN ISO/IEC 42001
Normen übersetzen die Pflichten in prüfbare Anforderungen.
Naz van Norel · Readiness-Beratung
Qualifizierter Lead Auditor. Ich bereite Unternehmen auf das Zertifizierungsaudit vor — ich führe es nicht durch.
KI-Governance-Beratung · Qualifizierte Lead Auditorin
Meine Arbeit gründet nicht allein auf internationalen Normen und Software-Audits, sondern auf dem, was Technik im Leben von Menschen bewirkt. Als Mutter zweier erwachsener Kinder und als jemand, der vor 27 Jahren nach Deutschland kam und hier zuhause ist, weiß ich: Technologie entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie verändert Gesellschaften, Chancen und die Spielräume kommender Generationen.
Mit 33 Jahren Ingenieurerfahrung bei Siemens, Abschlüssen in Elektrotechnik und Internationaler Politik (LMU München) sowie der Gründung der ersten von Frauen geführten KI-Akademie Deutschlands unterstütze ich Unternehmen dabei, KI-Systeme zu bauen, die nachweisbar sicher, belastbar und am Menschen orientiert sind.
Über 60 Audits zu Softwareprozessen und Technologie in Europa, den USA, Afrika und dem Nahen Osten.
Direkte Mitarbeit an den KI-Qualitätsnormen EN 18286 im DIN-Normenausschuss NK 42.
Sie sprechen mit der Person, die die Bewertung durchführt. Kein Juniorteam, keine wechselnden Ansprechpartner, keine Weitergabe an Unterauftragnehmer.
Elektrotechnik-Ingenieurin mit über 60 Prozess- und Technologie-Audits. Ich verstehe, wie Ihre Systeme gebaut sind, nicht nur, wie die Norm gelesen wird.
Festpreise mit definiertem Umfang. Keine Tagessätze, die sich während des Projekts vermehren, und keine Struktur, die auf Konzernbudgets ausgelegt ist.
Vier Fragen. Sie erhalten eine erste Einordnung Ihrer Rolle nach der KI-Verordnung, der Risikoklasse Ihres Systems und der Frage, ob die Transparenzpflichten nach Artikel 50 bereits für Sie gelten.
Dieser Schnelltest liefert eine erste Orientierung auf Basis Ihrer Angaben. Er ersetzt keine Einstufung im Einzelfall und keine Rechtsberatung. Die verbindliche Bestimmung von Rolle und Risikoklasse erfordert eine Prüfung des konkreten Systems und seines Einsatzkontexts.
30 Minuten, unverbindlich. Wir klären, welche Pflichten Sie tatsächlich treffen und welches Paket dazu passt — oder ob im Moment gar keines nötig ist.
Vielen Dank.
Ihre Anfrage ist eingegangen. Sie erhält in der Regel innerhalb eines Werktages eine Antwort.